Der Wanderer

Wo bin ich eigentlich zu Hause?

Mein Herz ist voll, meine Seele schwer. Lass mich nicht allein.

Wo bist du, mein geliebtes Land?
Gesucht, geahnt, und nie gekannt!
Das Land, das Land so hoffnungsgrün,
Das Land, wo meine Rosen blühn.

Ich wandle still, bin wenig froh,
Und immer fragt der Seufzer, wo?
Im Geisterhauch tönt’s mir zurück:
Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück

Georg Philipp Schmidt von Lübeck

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